Silberhöhe

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Silberhöhe die Waldstadt. Eine Großwohnsiedlung im Umbruch

KLIMAANPASSUNG, PFLANZEN, PUBLIKATION/AUSSTELLUNG, NATURNAHER ENTWURF, MULTIFUNKTIONALER FEIRAUM, GARTEN, PARK, SPIEL, BETEILIGUNG, BLAUE UND GRÜNE INFRASTRUKTUREN

Das Konzept befasst sich im Allgemeinen mit einer für die Entwicklungdes Städtebaus noch immer aktuellen und komplexen Problemstellung und stellt im Besonderen einen Lösungsvorschlag nach Abriss von Wohnungsbauten in der Großwohnsiedlung Halle-Silberhöhe vor.

Nach einer detaillierten Analyse des Stadtteils, war das Ziel der Arbeit die Formulierung eines Gesamtkonzeptes für eine mittel –bis langfristige Entwicklung und Neubestimmung des Quartiers zur Waldstadt. Die vorhandenen Konflikte im Planungsgebiet wurden im Gesamtkontext zur Stadt-, Gebiets- und Gebäudestruktur betrachtet. Dieser städtebauliche sowie landschaftsplanerische Ansatz wirkt sich auf das Entwurfskonzept für die Silberhöhe maßgeblich aus.

Die isolierte Lage des Wohngebietes wird durch Brückenschläge zwischen Wohnquartier und Stadtgebiet aufgehoben. Die untere Ebene für den Standort der Brücken bildet der Stadtwald, der die Großwohnsiedlung einfasst, aber nicht ausgrenzt und ihr die fehlende Identität verleiht. Dieser grüne Rahmen wird durch private und öffentliche Grünräume im Zentrum der Wohnanlage ergänzt: begrünte Wohnhöfe, Spielzonen und Quartiersplätze, allesamt Freiräume, die sich der Architektur anpassen.

Im Gegensatz dazu weist der Stadtwald eine ihm eigene Charakteristik auf, abgestimmt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohner werden diverse Aktions- und auch Kontemplationsräume innerhalb der Waldzone entwickelt. Inselartig sind sie in den Gehölzrahmen eingebettet und durch Wegebeziehung miteinander verbunden. Die Gestaltung der Waldstadt zielt eher auf den dynamischen Wechsel als auf ein fertiges Bild mit fixen Perspektiven.

Das neue Bild das für die Großwohnsiedlung Silberhöhe entstehen wird, setzt sich zusammen aus verschiedenen Wald- und Vegetationstypen.

Diplomarbeit 2004


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